ACTA aus! Demokratie an! – Anti-ACTA-Demonstration in Erfurt am 25.02.2012 (inkl. Videos)

Am 25.02.2012 gingen die Demonstrationen gegen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) in die zweite Runde. In Erfurt versammelten sich ungefähr 500 Leute zum friedlichen Protest. Ich kann an dieser Stelle zwar keinen Vergleich zur Demonstration am 11.02.2012 ziehen, weil ich an diesem Tag in Chemnitz war, hörte aber, daß die zweite Demonstration in der Landeshauptstadt, trotz geringerer Teilnehmerzahl, wesentlich lauter gewesen sein soll.

Auf der Facebook-Seite zur Demonstration meldeten über 900 Menschen ihre Teilnahme am Protest an.

Facebook-Veranstaltungsseite zur Demonstration in Erfurt

Über den Verbleib der fehlenden Personen läßt sich nur spekulieren. Laut Veranstalter lag dies daran, daß zwei Tage vor der Demonstration der Treffpunkt und die Route geändert worden sind.

Neben Anonymous, Occupy Thüringen und der Piratenpartei nahmen auch (Jugend-)Organisationen von Linkspartei und Grünen an der Demonstration teil.

Pünktlich 15 Uhr begannen die Veranstalter mit ihren Eröffnungsreden, die in den hinteren Reihen leider schlecht zu verstehen waren; Dies ist auch in Teil 1 meiner Videodokumentation zu hören. Es existieren andere Videos im Netz, in denen man die Redner zu Beginn besser versteht, z.B. in diesem Video des YouTube-Nutzers markus0071: http://youtu.be/gtv07ez-47g

Nach den Eröffnungsreden setzte  sich der Demonstrationszug, angeführt von Occupy Thüringen, in Bewegung. Es ging die Trommsdorffstraße, den Juri-Gagarin-Ring und die Krämpferstraße entlang, über den Anger bis hin zur Thüringer Staatskanzlei.

Dort folgten weitere Redebeiträge von Occupy Thüringen und der Piratenpartei.

Anschließend marschierten die Demonstranten durch die Regierungsstraße, über den Juri-Gagarin-Ring zurück zum Bahnhof. Dabei riefen sie Parolen für Freiheit und Demokratie, sowie gegen ACTA, INDECT, IPRED/IPRED2 und, damit verbunden, Lobbyismus, Kapitalismus, Zensur und Überwachungsstaat. Am Bahnhof kam es zu einem Zwischenfall: einzelne gewaltbereite Fußballfans (es fand an diesem Tag auch ein Spiel des FC Rot-Weiß-Erfurt statt) versuchten, die Demonstranten zu provozieren – sogar eine Flasche flog. Die Polizei griff daraufhin sofort ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Auf dem Willy-Brandt-Platz gab es eine Mahnwache mit einem aus Teelichtern bestehenden “STOP ACTA” sowie abschließende Redebeiträge von den Veranstaltern, von Occupy Thüringen und einem Demonstranten.

Weitere Informationen und Medien zu den Protesten und zu ACTA:

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Autor und Blog

Ich möchte meinen ersten Blogeintrag dazu nutzen, mich und die Internetseite vorzustellen.

Mein Name ist Patrick. Ich erblickte im Jahre 1982 das Licht der Welt. Mit Sicherheit handelte es sich dabei aber nur um das fahle Licht von Leuchtmitteln aus VEB-Produktion.

Mein Weg führte mich über den Kindergarten, die Grundschule, das Gymnasium und eine Berufsausbildung hin zur akademischen Laufbahn. Ich studiere “Gebäude- und Energietechnik” (Vertiefungsrichtung Gebäudemanagement) an der FH Erfurt. Weiterhin probiere ich mich als Laiendarsteller aus, und spielte bereits als Komparse (Soldat und Matrose) in dem zweiteiligen Dokumentarfilm “Der Gewaltfrieden” mit.

Ich bewege mich seit den 90er Jahren in der “Schwarzen Szene” und begann schon früh, mir dieses Lebensgefühl, aufbauend auf Ästhetik, (manchmal bizarrer) Schönheit, Freiheit, Musik und Individualität anzueignen. Seit der Jahrtausendwende lebe ich meine Kreativität in meinen Musikprojekten Berkana, Svarta Sol und Verden aus. Aufgrund anderer Prioritäten fehlt es gerade etwas an Zeit, mich der Musik intensiv zu widmen, aber es wird in Zukunft noch von mir zu hören sein!

Die Amateurphotographie ist ein weiteres Hobby von mir. Ich versuche, mit meinen Bildern gewisse Stimmungen aufzubauen, Geschichten zu erzählen, ungewöhnliche Situationen und Blickwinkel einzufangen bzw. zu erfassen oder einfach nur etwas ästhetisches zu produzieren.

Im April 2007 stieß ich durch Zufall auf einem Internetprofil einer mir völlig fremden Person auf den Link zu der Dokumentation “Earthlings”. Dieser dramatische Film hat mir die Augen geöffnet und ich änderte mein Leben nachhaltig; Seitdem lebe ich vegan. Ich konsumiere keine Drogen und treibe regelmäßig Sport.

Nachdem mein Internetauftritt lange Zeit eine statische Webseite war, entschloß ich mich nun, ein Blogsystem zu verwenden. Beide Darstellungsmethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Ich hoffe natürlich, von den Vorteilen, die mir so ein Blogsystem bietet, zu profitieren und konstruktive Rückmeldungen zu meinen Beiträgen und Werken zu erhalten.

Ich möchte mit diesem Blog nicht nur auf meine Veröffentlichungen und Bilder verweisen, sondern auch meine Ansichten zu aktuellen und weniger aktuellen Begebenheiten auf dieser Welt kundtun, die mich beschäftigen oder bewegen. Ich lade Sie, werte Leser, dazu ein, an meinen Gedanken teilzuhaben.

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